Selbstfürsorge und Selbstliebe
Schon wieder! Ja! Nein! Das wollte ich doch überhaupt nicht! Wieder einmal habe ich die Bedürfnisse der anderen, in dem Fall einer meiner besten Freundinnen über, ja ganz weit über meine eigenen Bedürfnisse gestellt. Und was war das Resultat? Ja, genau: Agression. Was fast zur Autoagression geworden wäre. Aber dann in Fluchen gemündet ist und zum Glück in Wut auf die Freundin und nicht ins Destruktive auf mich selbst gefallen ist. Klar ist es meine Entscheidung und Verantwortung „nein“ zu sagen oder erst garnicht anzubieten ihr zu helfen… Das übliche: Ich werde auf keinen Fall dies oder das machen in dieser und jener Situation… sagt das Bewusstsein… und zack mache ich wieder, mal wieder alles anders, so wie vorher nicht gewollt… so wie vorher nicht geplant…. Es war doch ganz anders geplant…das Unterbewusstsein lässt grüßen. „Huhu, ich habe doch das Ruder in der Hand!“. Egal, das Leben geht weiter. Immer wieder bewusst machen und verinnerlichen! Die Selbstfürsorge oder es nennen so viele ja auch die Selbstliebe.. Irgendwann sickert die neue Einstellung ins Unterbewusste und dann klappt es! Das ist meine Erfahrung: Es funktioniert. Aber es ist ein Prozess und Arbeit. Aber es lohnt sich! Man kann sich und die anderen im gewissen Maße erziehen. Das glaubst du nicht? Doch, es funktioniert. Und zwar mit Hilfe der GFK, der „Gewaltfreien Kommunikation“. Diese habe ich schon sehr oft, sehr erfolgreich angewandt. Was meine ich damit? Seine Bedürfnisse erkennen und diese sich selber und auch dem Außen kommunizieren. Z.B. „Ich bin im Moment erschöpft und müde und gestresst, wunder dich nicht, wenn ich dir nicht direkt auf Whatsapp antworte. Das immer und überall erreichbar sein, mag ich nicht. Das stresst mich. Niemand muss immer und überall erreichbar sein. Das überfordert viele Menschen und erschöpft viele Menschen. Mich eben auch sehr. Ich brauche in diesem Stress einfach mal Zeit nur für mich.“
23.11.2024
Eure Jenni
Das Bild, dass wir von uns haben
Das Bild, dass wir von uns haben. Das ist Entscheidend, was wir für uns für machbar halten und was nicht. Wenn wir einen Diagnose bekommen haben, sortieren wir unser ich dort hinein und limitieren uns so. Das ist sehr gefährlich. Und das machen sich die wenigsten bewusst. Es wird sich dann oft auf die Defizite fokussiert, in der Hoffnung, sie auszumerzen. Aber so funktioniert das nicht. Wo der Fokus ist, das fliesst die Energie hin. Und wenn wir uns aufs Problem konzentrieren, wird es nur noch größer.
Wer bist du? Wer willst du sein? Das sollten wir uns fragen und nicht „Was sind unsere Schwächen und wir merze ich sie aus…“. Natürlich sollte man auch da hinschauen und reflektieren. Und Überlegungen anstellen. Das braucht auch seinen Raum, aber diesen Raum solltest du begrenzen. Schaffe Raum für das Positive in deinem Leben, das, was dich glücklich macht! Positive Gefühle müssen die Überhand haben, sonst fühlen wir uns nicht wohl, oft sogar im Gegenteil!
Eure Jennifer, 23.11.2024
Glaube an dich! Auch du kannst das!
Lass keine fremden Gedanken oder Worte in dich einfließen, die dich blockieren, klein machen oder halten oder dir Angst einjagen! Wenn du merkst, dass dich etwas irritiert, dann frage dich, warum es dich irritiert! Ist es, weil es eine Angst in dir anspricht, aber es etwas ist, was dahintersteht, wo du hin willst? Dann lass dich nicht irritieren. Neues, dass dein Ziel ist, irritiert dich oft zu allererst, dass ist der Kampf mit der Komfortzone und auch der Prozess des Kohärenzgefühls. Erst schien alles verständlich und vertraut und was ist das? „Hilfe?“. „Mit mir nicht.“, das denkst du vielleicht und hoffst, dass alles wieder sich beruhigt und deine Komfortzone sagt, nein!!! Ich will doch so bleiben, wie ich bin. Das kenne ich und ist sicher, ich bin doch so geboren, das ist doch genetisch, ich kann mich doch garnicht so doll verändern. Hör nicht drauf. Mach weiter! Oder fang an! Fang endlich an, dass zu tun, was schon so lange in deinem Kopf rumspukt. Wenn dus machst oder probierst und merkst, dass ist nicht das, was du dachtest, dann kannst du es auch wieder zumeist aufhören oder stoppen. Aber stell dir vor, das revolutioniert dein Leben, stellt es auf den Kopf? Du bekommst wieder Energie, und wie!!! Geh mit dem Flow!!! Auf den Boden kommst du wieder von ganz alleine. Keine Sorge. Vertraue ins Leben! Du schaffst das! Glaube an dich! Auch du kannst das!
Zu viele Gedanken in deinem Kopf?
Du hälst es nicht mehr aus? Zu viele Gedanken in deinem Kopf? Immer beschäftigst du dich mit negativen Dingen, wie automatisch, und gerätst in einen Strudel, in eine Spirale, die dich immer tiefer zieht? Nutze eine der magischsten Skills, die es gibt! Kopfhörer auf oder Musikbox an, voll aufdrehen und du wirst sehen, es hilft! Deine Magie des Alltags hast du nun entdeckt. Herzlichen Glückwunsch!
Wenn du schon über Jahre damit zu kämpfen hast, braucht es etwas Übung und oft auch andere Stellschrauben, die zusätzlich noch eingesetzt werden können.
Es wird werden! Auch du kannst die Magie deiner Psyche und deines Alltags kennenlernen und für dich nutzen!
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Alles Liebe deine Jennifer
Wie soll ich das nur schaffen?
„Wie soll ich das denn nur schaffen?“ fragst du dich vielleicht gerade bei einer deiner Aufgaben oder Probleme. Egal wie groß die Aufgabe oder das Problem ist, nenne es nicht Problem, nenne es Herausforderung. Überlege welche Dinge du alles unternehmen musst, damit diese Herausforderung überwunden werden kann. Schreibe dir alle Punkte auf, die du hierfür tun musst, und überlege dir welche Schritte du hierfür tun musst und zerteile dann die zu großen Schritte bzw. Punkte wieder in kleinere. Nun ist der Berg der Herausforderung in mehrere einzelne Steine zerteilt worden. Nun kannst du schauen, was du als erstes, zweites, drittes und so weiter unternehmen kannst um dahin zu kommen dein Ziel zu erreichen. Gehe Schritt für Schritt und wenn du nervös wirst, konzentriere dich nur auf den nächsten Schritt und du wirst sehen bei jedem unternommenen Schritt, bekommst du mehr und mehr Vertrauen darin, dass du dein Ziel erreichst, deine Herausforderung überwindest. Verzweiflung und Panik zwischendrin gehören dazu, konzentriere dich einfach immer wieder auf den nächsten Schritt. Und nutze deine Oasen um wieder deinen Kopf frei zu bekommen. Du wirst sehen, du kannst es schaffen! Du kannst fliegen!
Mut ist ein Muskel!
Du traust dich nicht. Es könnte ja schief gehen, also lasse ich es lieber sein. Hätte ich doch… sagt man dann oft später und ärgert sich. Aber wie kann man mutiger werden? Geht das überhaupt? Na klar! Es ist wie einen Muskel trainieren. Wenn du anfängst mit Hanteln zu trainieren, wirst du sicher nicht schaffen, wenn du untrainiert bist, 70 Kilo zu stemmen. Du würdest es einfach nicht schaffen, es in die Höhe zu stemmen und beim Versuch es hochzuheben, würdest du dir vielleicht noch eine Zerrung holen, was aber nicht tragisch wäre, sie heilt auch wieder und du hast daraus gelernt, dass du noch mehr trainieren darfst. Wenn du aber anfängst jeden Tag vorm zu Bett gehen in einem kleinen ersten Schritt jeweils 3 Übungen mit 1 Kilo oder etwas mehr zu stemmen, baust du langsam, gemütlich und sicher Muskeln auf und kannst langsam und angenehm steigern. Das könnte ein erster Schritt sein. Ein Schritt zu mehr Muskelmasse. Was könnte der erste Schritt sein um deinen Mut zu trainieren? Vielleicht einen wildfremden Menschen zu fragen, wieviel Uhr es ist, das einmal die Woche!? Oder ein knallbunten Pulli anzuziehen, der sehr auffällig ist oder, oder…! Sei kreativ in deinen Ideen oder frage einfach mal Freunde, Familie oder Arbeitskollegen nach Ideen. Sicher geht es Ihnen ähnlich. Jeder hat seine Angst -und Mutbereiche im Leben.
Kurzer erster Einblick in meinen Recoveryweg
Liebe Leser:innen,
vergibt mir meine schlechte Genderung oder das weglassen des genderns. Ich arbeite dran, obwohl ich es als angehende Sozialarbeiterin wissen müsste….
Vielleicht denken die meisten, die macht hier diesen Blog und ja, eigentlich hat sie ja nichts heftiges durchgemacht oder aber – wer meine Videos auf den Kanälen sich anschaut , denkt auch so oder er denkt, „Mensch ist die krank“ oder „Die hat ja eine verrückte Sichtweise, das kann garnicht wahr sein“…
Was ist denn schon wahr? Was ist denn die Wirklichkeit? In der prozessorientierten Psychotherapie redet man von der sogenannten Konsensrealtiät, also das, worauf sich unsere Gesellschaft mit oder ohne es auszusprechen geeinigt hat, was normal ist wahrzunehmen, also was „es gibt“ oder was nur „Phantasie“ ist. Das ist ein sehr spannendes Thema, was noch öfter in anderen Artikeln zukünftig aufkommen wird.
Heute will ich euch erzählen und euch einen kleinen Einblick geben, was alles so bei mir los war in meiner Jugend und wie es dann weiterging bis heute. Mal sehen, was ich jetzt erzählt bekomme in den 10 Minuten, in denen ich hier schreiben werde.
Als Kind habe ich jeden Abend all meinen Kuscheltieren und auch der „ganzen Welt“ „gute Nacht gesagt“. Das war für mich völlig normal und war mir sehr wichtig. Irgendwann dachte ich „das macht man nicht, niemand macht das, nur ich, also lasse ich es lieber sonst werde ich noch als komisch angesehen“.
Als ich 13 Jahre alt war und das erste mal meine Periode bekam, veränderte sich meine Wahrnehmung. Die „heilige Periode“ eben. Ich nahm den Schmerz der Welt wahr und dachte es sei mein eigener… Heute würde man sagen ich hätte meine ersten Depressionen gehabt.
Danach folgten weiterer solcher Phasen in Abständen von 6 Monten ca.. Dann wechselten sich die Phasen, die auch 3-6 Monate dauerten mit sogenannten Manien ab. Auch eine sogenannte Psychose mit 15 war dabei. Ein Klinikaufenthalt folgte dem nächsten. Ich war schon bald nicht mehr richtig beschulbar. Heute bin ich fast fertig mit meinem Studium und habe zwei Ausbildungen abgeschlossen und auch schon ganz normal gearbeitet. Das hätte damals wohl niemand für möglich gehalten…und ich bin unter anderem Schamanin und Hexe geworden neben meiner sozialarbeiterischen Tätigkeit. Was das miteinander verbindet, erfahrt ihr hier auf diesem Blog, unter anderem.
Also seid gespannt auf noch mehr Einzelheiten.
Liebe Grüße
Jennifer